Zero Emission Mobility plus 2026: Ausschreibung für Fahrzeuge und Infrastruktur gestartet
Für „Zero Emission Mobility plus 2026“ stehen bis zu 4 Millionen Euro zur Verfügung. Die Ausschreibung des Klima- und Energiefonds wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) finanziert und ist Teil von eMOVE Austria. Sie richtet sich an Unternehmen und Forschungseinrichtungen.
Vier Schwerpunkte der Ausschreibung
- Zero Emission Vehicles: Gefördert wird die Entwicklung und Weiterentwicklung emissionsfreier Fahrzeuge, beispielsweise für Logistik, Personentransport, Kommunalwirtschaft oder Spezialanwendungen. Im Fokus stehen elektrische Antriebe mit Batterien, Brennstoffzellen oder Hochleistungskondensatoren. Betrachtet werden muss das Gesamtfahrzeug einschließlich besonderer Anforderungen an die Lade- oder Betankungsinfrastruktur.
- Zero Emission Infrastructure: Gesucht sind neue oder weiterentwickelte Lade- und Betankungssysteme mit Schwerpunkt auf Hardwarelösungen. Wesentlich ist die Einbindung in Energieerzeugung, Speicherung und Stromnetze – etwa durch Photovoltaik, Pufferspeicher, intelligentes Lademanagement oder Vehicle-to-Grid-Anwendungen.
- Integrierte systemische Lösungen für Fahrzeug und Infrastruktur: Dieser Schwerpunkt verbindet Fahrzeug- und Infrastrukturtechnologien zu anwendungs- und nutzer Gesamtlösungen. Gefördert werden ausschließlich Projekte der experimentellen Entwicklung mit konkreter Marktnähe, die das Zusammenspiel von Energieversorgung, Infrastruktur und Fahrzeug berücksichtigen.
- Ladeinfrastruktur im Bestandswohnbau: Als Forschungs- und Entwicklungsdienstleistung wird die Erarbeitung eines praxisorientierten Wohnbau-Ladepakets ausgeschrieben. Dieses soll Wohnbauunternehmen und Hausverwaltungen mit Planungshilfen, Vorlagen und standardisierten Abläufen unterstützen. Dazu gehören die Abschätzung des Ladebedarfs, Orientierung zu rechtlichen Zuständigkeiten sowie der Vergleich von Finanzierungs-, Betriebs- und Abrechnungsmodellen.
Für kooperative Forschungs- und Entwicklungsprojekte in den Schwerpunkten 1 bis 3 sind jeweils maximal 1,5 Millionen Euro Förderung pro Projekt bei höchstens drei Jahren Laufzeit vorgesehen. Projekte der experimentellen Entwicklung müssen eine mindestens sechsmonatige Demonstrationsphase im Realbetrieb umfassen. Für die Dienstleistung im Schwerpunkt 4 stehen maximal 100.000 Euro netto bei einer Laufzeit von höchstens zwölf Monaten zur Verfügung. Die Bedingungen sind im Ausschreibungsleitfaden beschrieben.
Einreichung bis 10. Februar 2027
Einreichungen sind bis 10. Februar 2027, 12:00 Uhr, über den eCall der FFG möglich. Für kooperative Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit Investitionsanteil ist ein verpflichtendes Vorgespräch bis 13. Jänner 2027 erforderlich.
Alle Informationen zu Einreichung & Details zum Leitfaden: https://www.klimafonds.gv.at/foerderung/zero-emission-mobility-plus-2026/
Hier geht es direkt zum Ausschreibungsleitfaden: https://www.klimafonds.gv.at/wp-content/uploads/2026/10/Leitfaden_Zem_2026.pdf
