Präsentation von bundesweiter E-Mobilitätskampagne „Keine E-ngste mehr!“

Informationsoffensive für den gezielten Abbau von Ängsten und Vorbehalten gegenüber E-Mobilität

Wien (OTS) – Im Rahmen einer Pressekonferenz skizzierte Mobilitätsminister Peter Hanke die Wichtigkeit von Informationsmaßnahmen und der Bewusstseinsbildung zum Thema E-Mobilität. Neben einer treffsicheren Förderpolitik und den erforderlichen gesetzlichen Anpassungen soll daher im nächsten Schritt mittels einer österreichweiten Kampagne der Umstieg auf E-Mobilität vorangetrieben und damit die Mobilitätswende weiter offensiv gestaltet werden.

Das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) hat dazu am 02.06.2026 eine Pressemitteilung veröffentlicht, die hier im Originaltext nachzulesen ist:

Vorbehalte gezielt ausräumen

Mobilitätsminister Peter Hanke hielt einleitend fest: „Wir konnten seit dem Start des Programms „eMOVE Austria“ vor einem Jahr neben einer effizienten Ausgestaltung der Förderprogramme die Ladeinfrastruktur massiv ausbauen und Rekordwerte bei Neuzulassungen erzielen. Wir sind also bei der Elektrifizierung des Straßenverkehrs auf Kurs. Es gibt jedoch weiterhin Vorbehalte und Unsicherheiten gegenüber der E-Mobilität – diese wollen wir nun mit der Kampagne „Keine E-ngste“ gezielt ausräumen.“ Der Kampagne voraus ging eine Erhebung zum aktuellen Kenntnisstand und der Einstellung der Bevölkerung zur E-Mobilität. Dafür wurden im Zuge einer repräsentativen Umfrage von market mind GmbH im Auftrag des Mobilitätsministeriums im Mai 2026 Menschen in ganz Österreich zu E-Mobilität befragt. Die Studie wird im Rahmen einer Werbeeffizienzmessung die Kampagne eMOVE Austria systematisch hinsichtlich einer positiven Beeinflussung von Wissen, Akzeptanz und Verhalten in Bezug auf E-Mobilität evaluieren.

 

Dafür wird die österreichische Bevölkerung vor und nach der Kampagne befragt und ein Vergleich hergestellt, aktuell liegt also nur die Messung vor der Kampagne (Nullmessung) vor. Demgemäß ist E-Mobilität noch keine Selbstverständlichkeit: Ein großer Teil der österreichischen Bevölkerung ist positiv eingestellt, ein ähnlich großer Teil lehnt E-Mobilität ab. Der Wissensstand der Bevölkerung zu diesem Thema liegt im Mittelfeld. Vor allem werden die zentralen Entscheidungsfaktoren Anschaffungskosten, Reichweite, Alltagstauglichkeit, laufende Kosten und Ladedauer teilweise falsch eingeschätzt oder bleiben diffus. Die größten Barrieren sind demgemäß hohe Anschaffungskosten, als zu gering empfundene Reichweite sowie Zweifel an der Verfügbarkeit von Ladeinfrastruktur und an der Ladedauer – also gleichzeitig genau jene Dimensionen, die für die Kaufentscheidung relevant sind. Dazu ergänzte Martin Russ, Geschäftsführer von AustriaTech: „Die Studie belegt, dass bei den Anschaffungsinteressierten Aufklärung und Bewusstseinsbildung der Hebel ist, um das in dieser Gruppe bereits bestehende offene Mindset zu nutzen. Die anstehende Informationskampagne ist daher zentral, um Fakten zu schärfen und den Schritt zum E-Auto zu erleichtern – und damit die weitere Elektrifizierung des österreichischen Straßenverkehrs voranzubringen.“

Kampagne „Keine E-ngste“

Ein wesentlicher Baustein für die anstehende eMove-Informationsoffensive ist die von der Agentur DMB konzipierte Kreativkampagne „Keine E-ngste“. Für eine breitenwirksame und damit nachhaltige Wahrnehmung wird die Kampagne ab Juni österreichweit ausgerollt. Für das Erreichen der unterschiedlichen Zielgruppen erfolgt die Umsetzung über die unterschiedlichsten Formate, von Plakat über TV und Youtube bis zu Social Media. Zusätzlich wurde auch die Website emove-austria.gv.at gezielt überarbeitet. Als Österreichs zentrale Plattform für Elektromobilität bietet sie neben allen wichtigen Daten und Informationen nun auch zusätzliche Fakten zu den in der Kampagne adressierten „E-ngsten“ Laden, Kosten und Akku.

„Ich bin ein Verfechter von klaren Analysen und handfesten Zahlen, die entsprechende Ableitungen und Initiativen für den Umstieg auf E-Mobilität ermöglichen“, führte Hanke weiters aus, „und daher werden wir nun neben dem Angebot an Ladeinfrastruktur auch beim Angebot an Informationen mit einer entsprechenden Kampagne zu E-Mobilität in die Offensive gehen. Damit verfolgen wir konsequent unser Ziel, mit eMove Austria eine gelungene Mischung aus Förderungen und notwendigen Initiativen zu bieten, die E-Mobilität für uns alle attraktiver zu machen.“

Rückfragen & Kontakt

Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI)

Jan Hofmann

Telefon: +43 1 71162-658114

E-Mail: jan.hofmann@bmimi.gv.at

Website: https://www.bmimi.gv.at