Rekordmonat für Österreichs E-Mobilität:
1 von 4 neuen PKW batterieelektrisch!
Der März 2026 war ein doppelter Rekordmonat für die E-Mobilität in Österreich: Erstmals war jedes vierte neu zugelassene Auto ein batterieelektrischer PKW, gleichzeitig wurde mit 8.206 neuen BEV-PKW ein neuer Höchstwert bei den absoluten Neuzulassungen erreicht. Damit war der März 2026 der bisher stärkste Einzelmonat im österreichischen E-PKW-Hochlauf. Besonders wichtig ist dabei die Einordnung: Nicht nur die E-PKW-Zahlen waren außergewöhnlich hoch, auch der gesamte PKW-Markt erreichte ein Rekordniveau. Auch das erste Quartal 2026 fiel insgesamt klar positiv aus. Mit 17.347 neu zugelassenen BEV-PKW lag Q1/2026 deutlich über dem Vorjahresquartal und auch über Q4/2025. Der März 2026 ist damit ein wichtiger Meilenstein für Österreichs E-Mobilität. Ob daraus ein dauerhaft höheres Marktniveau entsteht, werden erst die kommenden Monate zeigen – insb. dann, wenn die Auswirkungen der Energiekrise auf die Zulassungszahlen ablesbar sind.
Das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) hat dazu am 13.04.2026 eine Pressemitteilung veröffentlicht, die hier im Originaltext nachzulesen ist:
Mobilitätsminister Hanke: „E-Mobilität in der Mitte der Gesellschaft angekommen!“ Durch Information und Bewusstseinsbildung sollen letzte Vorbehalte abgebaut werden.
Wien (OTS) – Der März 2026 war ein guter Monat für die E-Mobilität: Jeder vierte neu zugelassene Pkw war rein batteriebetrieben, ein bisheriger Rekord. In absoluten Zahlen sind das 8.206 E-Autos (März 2025: 6.122). Diese erfreulichen Entwicklungen sind ein Hinweis darauf, dass die E-Mobilität zunehmend Fahrt aufnimmt. „Die Zuwächse bei den Neuzulassungen von E-Pkw sind erfreulich und ein klarer Hinweis darauf, dass die E-Mobilität in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Angesichts der Herausforderungen auf den Energiemärkten durch die Krise im Nahen Osten ist es umso wichtiger für uns, unabhängiger von Öl-Staaten zu werden und den Ausbau der erneuerbaren Energien sowie der E-Mobilität zu beschleunigen“, so Mobilitätsminister Peter Hanke.
Interesse und Nachfrage an E-Pkw steigt
Der März 2026 ist damit der bisher beste Monat in Österreichs E-Pkw-Hochlauf. Dabei werden sich etwaige Effekte der Situation im Nahen Osten auf die E-Pkw-Neuzulassungen erst in den kommenden Monaten in der Statistik niederschlagen. Seit die Kraftstoffpreise massiv gestiegen sind, beschäftigen sich immer mehr Menschen in Österreich mit der Anschaffung eines E-Pkw. „Das Interesse an E-Autos ist durch die hohen Spritpreise massiv gestiegen. Verkaufsplattformen berichten von einer um 40 Prozent höheren Nachfrage. Dieses Momentum gilt es nun zu nutzen und das Thema E-Mobilität stärker in den Fokus zu rücken. Denn es geht dabei nicht nur darum, das Klima zu schützen, sondern E-Mobilität ist ebenso wichtig, um unseren Standort gegenüber internationalen Preisschocks resilienter aufzustellen“, hält Hanke fest.
Hanke: Politik muss aufklären und Vorbehalte abbauen
Bei vielen Menschen hält sich immer noch der Mythos von geringen Reichweiten bei E-Autos. Diese Bedenken sind jedoch angesichts der deutlich besseren Batterietechnologie und der gut ausgebauten Ladeinfrastruktur unbegründet. Allein die Zahl der Ultraladepunkte (150 kW oder mehr) hat sich innerhalb des letzten Jahres auf 4.000 verdoppelt. Insgesamt gibt es mittlerweile fast 40.000 öffentliche Ladepunkte. Moderne E-Autos können darüber hinaus Reichweiten von 600 km und mehr erreichen. Umfassende Informationen findet man auf der neuen Bundesplattform für E-Mobilität emove-austria.gv.at. „Als Mobilitätsminister ist es mir im Zuge meines Programms ‚eMOVE Austria‘ umso wichtiger, zu informieren, Bewusstsein zu schaffen und Vorbehalte gegenüber der E-Mobilität abzubauen. Diesen Weg werden wir konsequent weitergehen”, so Hanke abschließend.
Rückfragen & Kontakt
Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI)
Jan Hofmann
Telefon: +43 1 71162-658114
E-Mail: jan.hofmann@bmimi.gv.at
Website: https://www.bmimi.gv.at

